Ein Zukunftsdialog als Werkstattgespräch
Wasser in der Landschaft halten – gemeinsam für mehr Resilienz
Was wollen wir mit dem Projekt?
Die Ziele des Projektes sind, das Bewusstsein für die Bedeutung des Konzepts „Wasser in der Landschaft halten“ für alle Akteure verständlich zu machen, seine praktische Umsetzung exemplarisch aufzuzeigen und die Zusammenarbeit zwischen Naturschützern und Landwirten zu fördern.In Exkursionen und einem partizipativen Werkstattgespräch werden praktische Möglichkeiten für natürlichen Klimaschutz aufgezeigt und die Umsetzung in der Feldberger Seenlandschaft dargestellt.
Warum ist das wichtig?
Die Feldberger Seenlandschaft kann als Naturpark und nationales Geotop ein Beispiel dafür sein, wie durch die gemeinsame Anstrengung aller Akteure das lokale Mikroklima resilienter werden kann. Dafür gilt es, Naturschutz und Landwirtschaft besser in Einklang zu bringen. Viele Landwirte sind zwar von der zunehmenden Trockenheit bzw. den Wetterunzuverlässigkeiten des Klimawandels betroffen, und lokale Naturschutzakteure sind daran interessiert, die Wasserökosysteme besser zu erhalten, aber oft kommen beide Akteursgruppen nicht zusammen oder es fehlt ihnen das Wissen, wie sie dies unterstützen können.Das Projekt wird in Kooperation mit der Ortsgruppe des BUND Feldberger Seenlandschaft durchgeführt.
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ProjektLaufzeit:
15.03.2024 bis 15.07.2025
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Wasser in der Landschaft halten
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Datum
10.07.2025 / 19:00 - 21:00 -
Dokumentation:
Klima und Kultur im Dialog / Projekt: Wasser in der Landschaft halten
Das Wasser in der Endmoräne
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Datum
14.04.2024 / 11:00 - 14:00
Das Wasser im Sander
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Datum
28.04.2024 / 11:00 - 14:00
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Projekt-Veranstaltungen
Bisherige Veranstaltungen
Nachfolgende Veranstaltungen wurden bisher im Rahmen des Projekts durchgeführt
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Ort:
Haus des Gastes
Strelitzer Str. 42
17258 Feldberger Seenlandschaft -
Start:
Donnerstag, den 10. Juli 2025, 19 Uhr
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Ende:
Donnerstag, den 10. Juli 2025, 21 Uhr
Trockenheit, Dürre, Waldbrände, Überschwemmungen – war das früher auch so schlimm?
Über viele Jahrzehnte galt das Ableiten von Wasser aus unseren Landschaften möglichst als Fortschritt und Notwendigkeit für die Landwirtschaft. Doch heute zeigt sich: Diese Praxis hat hohe Kosten. Mit ausgetrockneten oder überschwemmten Böden sinken die landwirtschaftlichen Erträge, wertvolle Feuchtgebiete verschwinden, Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum.Gemeinsam für resiliente Landschaften
Unsere Region ist geprägt von Seen, Wäldern und Mooren – ein Schatz, den es zu bewahren gilt. Doch Extremwetter, Trockenperioden und der Klimawandel gefährden dieses Gleichgewicht. Die gute Nachricht: Es gibt Lösungen. Und sie beginnen genau hier, bei uns.Welche Rolle können Moore spielen? Was heißt Landschaftswasserhaushalt? Und was kann jede*r Einzelne tun, um Wasser in der Landschaft zu halten? Darüber wollen wir ins Gespräch kommen – mit Ihnen.
Es braucht einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Wasser. Statt Ableitung braucht es Rückhalt – in Mooren, Böden, Flüssen und Wäldern. Das schützt das Klima, stärkt die Artenvielfalt und macht unsere Landschaften widerstandsfähiger gegenüber Wetterextremen, sowohl gegenüber Trockenperioden als auch Starkregenereignissen.
Doch wie funktioniert das konkret – direkt vor unserer Haustür?
Genau darum geht es bei unserer Veranstaltung. Anhand von Beispielen aus der Feldberger Seenlandschaft zeigen erfahrene Praktiker, wie das Halten von Wasser in der Landschaft gelingen kann – mit faszinierenden Einblicken in die Praxis und viel Raum für Fragen und Austausch.Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Naturschützer ebenso wie Landwirte herzlich ein zu einem inspirierenden Abend mit spannenden Gästen und viel Raum für Austausch. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was es bedeutet Wasser in der Landschaft zu halten und wie es praktisch funktioniert.
Wasser in der Landschaft halten
Die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft ist ein Naturpark und nationales Geotop mit hoher ökologischer Wertigkeit und Attraktivität für naturnahen Tourismus. Die konventionelle, intensive Landwirtschaft ist oft im Interessenkonflikt mit natürlichem Klimaschutz, obwohl dessen wichtiges Konzept, „Wasser in der Landschaft zu halten“, letztlich auch den Landwirten zugutekommt. Die Auswirkungen des Klimawandels benötigen aktive Anpassungs- und Schutzmaßnahmen, die nur durch ein besseres Verständnis der Möglichkeiten und eine gemeinsame Anstrengung aller Akteure erfolgreich sein können. Schützenswerte Natur, Tourismus und intensive Landwirtschaft sind oft im Interessenkonflikt.«Klima und Kultur im Dialog / Projekt: Wasser in der Landschaft halten» herunterladen
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Ort:
Dorfplatz Wrechen
17258 Feldberger Seenlandschaft -
Start:
Sonntag, den 14. April 2024, 11 Uhr
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Ende:
Sonntag, den 14. April 2024, 14 Uhr
Die Feldberger Seenlandschaft ist ein Erbe der Eiszeit und vereint auf seinem Gemeindegebiet in lehrbuchhafter Weise alle eiszeitlichen Elemente von Endmoräne bis Sander. In einer Doppelexkursion möchten wir uns den Wasserhaushalt zum einen in der Endmoränenlandschaft hinter Wrechen und zum anderen die vom Sander geprägte Landschaft bei Triepkendorf ansehen.
Der Ortsteil Wrechen ist durch eine hügelige Landschaft mit vielen Söllen (eiszeitliche Kleingewässer) und Brüchen geprägt. Der lehmhaltige Boden kann Wasser besser halten als die sandigen Böden um Triepkendorf. Dies lässt sich neben der unterschiedlichen Ausprägung der Landschaft auch an Fauna und Flora erkennen.
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Ort:
Ecke Raschingstraße, Labeerweg
OT Triepkendorf
17258 Feldberger Seenlandschaft -
Start:
Sonntag, den 28. April 2024, 11 Uhr
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Ende:
Sonntag, den 28. April 2024, 14 Uhr
Die Feldberger Seenlandschaft ist ein Erbe der Eiszeit und vereint auf seinem Gemeindegebiet in lehrbuchhafter Weise alle eiszeitlichen Elemente von Endmoräne bis Sander. In einer Doppelexkursion möchten wir uns den Wasserhaushalt zum einen in der Endmoränenlandschaft hinter Wrechen und zum anderen die vom Sander geprägte Landschaft bei Triepkendorf ansehen.
Der Ortsteil Triepkendorf ist durch eine flache Landschaft mit nur sehr wenigen Söllen (eiszeitliche Kleingewässer) und Brüchen geprägt. Hier herrscht neben Wiesen vor allem Nadelforst vor. Der sandige Boden kann Wasser nur schlecht halten. Dies lässt sich neben der unterschiedlichen Ausprägung der Landschaften von Triepkendorf und Wrechen auch an Fauna und Flora erkennen.
Das besondere an der Triepkendorfer Landschaft ist, dass unter dem flachen Sander noch eine lehmige Endmoränenstruktur eine vorherigen Eiszeit liegt, die ebenfalls Einfluss auf den Wasserhaushalt besitzt.
Unser Förderer
Das Projekt wird mit Fördermitteln folgender Institution unterstützt.
Unser Partner
Das Projekt wird gemeinsam mit diesem Kooperationspartner umgesetzt.
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Sparkasse Mecklenburg-Strelitz
DE23 1505 1732 0100 0261 25